Jugend heraus zum 1. Mai – Gegen Krieg und Krise! Für eine revolutionäre Zukunft!

Jugend heraus zum 1. Mai – Gegen Krieg und Krise! Für eine revolutionäre Zukunft!

09. April 2026 Aus Von oa

Weltweit spitzen sich die Krisen immer weiter zu:
Zahlreiche ausbrechende Kriege, Wirtschaftskrise, massive Rechtsentwicklung und Klimawandel.
Die Lösung von Politik und System?
Langsame Wiedereinführung der Wehrpflicht, hunderte Milliarden Investitionen in die Bundeswehr, Abbau von Arbeitnehmerrechten, mehr Überwachung und Befugnisse für Polizei, zunehmende Abschiebungen und Streichung von Geldern für Bildung und Soziales in Milliardenhöhe.

Das alles versuchen sie uns als notwendig zu verkaufen, doch was von Politik und Medien nicht erzählt wird, das alles sind keine zufälligen Phänomene, sondern eine zwangsläufige Entwicklung ihres Systems.
Eines Systems, in dem die oberen 1% mehr als die Hälfte des Vermögens besitzen, in dem ein paar Großkonzerne für Profit die Lebensgrundlage aller zerstören, in dem der Zwang nach Ressourcen und Wirtschaftswachstum immer wieder zu blutigen Kriegen führt und in dem ein paar wenige reiche Firmenbesitzer ihren wachsenden Reichtum auf den Rücken der sich kaputtarbeitenden Arbeiter*innen stützen. In dem der Staat ihre Männer zum Verrecken in den Schützengraben wirft, wenn es zum Verteidigen der Profitinteressen notwendig ist.
All das führt langfristig zu Krisen, unter denen letzten Endes nicht die leiden, die sie verursachen, sondern diejenigen die eh schon unter diesem System zu kämpfen haben, nämlich wir als Jugend und Arbeitendenklasse.

Einer der Hauptleidtragenden der Konsequenzen des kapitalistischen Systems ist vor allem auch die Jugend.
Durch Immobilienspekulationen sind die Mietpreise die letzten Jahre ins Unermessliche gestiegen, viele junge Menschen können sich deswegen nicht mehr leisten, überhaupt von zu Hause auszuziehen. Währenddessen werden Ausgaben für Jugendliche gestrichen oder gekürzt, Jugendhäuser und Zentren kämpfen bundesweit um ihr Überleben und Schulen verwesen vor sich hin, schimmeln in den Ecken und das Wasser tropft durch die Decke. Durch die Klimakrise ist die Zukunft für uns junge Menschen ungewiss. Aktuell sieht es danach aus, dass unser Planet endgültig zerstört wird, was unsere Zukunftsperspektive extremst verschlechtert.
Trotz alledem bekommen wir jetzt Musterungsbriefe und werden aufgefordert, unseren Kopf für diesen Staat hinzuhalten. Für einen Staat, der sich aufgrund von Profitinteressen einiger weniger gerade für den 3. Weltkrieg rüstet und die Jugend für diesen kriegstauglich machen will.
Wir dürfen nicht auf System und Staat vertrauen, wir müssen anfangen, die Dinge selber in die Hand zu nehmen und die Welt nach unseren Vorstellungen zu gestalten.

Deswegen müssen wir jetzt gemeinsam laut werden, laut gegen ihre Krisen und Kriege. Laut für eine Gesellschaft, in der wir zusammen statt gegeneinander arbeiten und in der wir gemeinsam nach den wirklichen Bedürfnissen entscheiden, was und wie wir produzieren.
Laut für eine Gesellschaft frei von Ausbeutung, Krieg und Rassismus. Laut für die Revolution.
Jugend heraus zum 1. Mai
– gegen Krieg und Krise! Für ein revolutionäre Zukunft!