Erinnern.Gedenken.Kämpfen – Das LL-Wochenende 2026
13. Januar 2026Jedes Jahr findet Anfang Januar das LL-Wochenende statt: Neben der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration am Sonntag gibt es ein vielfältiges Programm. Verschiedene Organisationen und Gruppen nehmen das Wochenende zum Anlass, ihr politisches Jahr zu starten – so auch wir.
Wir nutzten städteübergreifend gemeinsam mit der Revolutionären Zukunft – unserer Jugendorganisation – das LL-Wochenende, um zu erinnern, zu gedenken, nach Impulsen und Diskussionen zu den drängenden Themen unserer Zeit zu suchen und unsere Position auf die Straße zu tragen.
So nahmen wir an verschiedenen Veranstaltungen und Konferenzen teil, suchten dort die Diskussion und konnten bei spannenden Vorträgen zu internationalen Kämpfen und strategischen Fragen Impulse für unsere Organisierung und Praxis mitnehmen.
Bereits am Samstag besuchten wir das Ehrenmal für die getöteten sowjetischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg, um den Befreiern vom Faschismus zu gedenken.


Den Abschluss bildete die LL-Demo am Sonntag, an der über 10.000 Menschen teilgenommen haben. Wir beteiligten uns zusammen mit über 1.500 Menschen am revolutionären Block und folgten dem Aufruf des „Bund der Kommunist:innen“ und „Hände weg vom Wedding“, um neben dem Gedenken gemeinsam gegen Krieg und Militarismus auf die Straße zu gehen und deutlich zu machen: „Der Hauptfeind steht im eigenen Land“.



Deutlich wurde: Das Gedenken an Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und Wladimir Iljitsch Lenin – der 1924 von der KPD in das Gedenken mit einbezogen wurde – ist kein nostalgischer Blick zurück. Es ist ein Erinnern und Gedenken an drei zentrale Personen der revolutionären Geschichte und gleichzeitig eine Verpflichtung für die Gegenwart. Sie standen für den konsequenten Kampf gegen Krieg und Ausbeutung, für Internationalismus, für den revolutionären Bruch mit den kapitalistischen Verhältnissen und für den Aufbau einer befreiten Gesellschaft. Gerade die jetzige Zeit zeigt, wie aktuell und notwendig diese Perspektive geblieben ist: Denn die BRD und die ganze Welt rüsten sich für die kommenden Kriege, Sozialabbau wird massiv vorangetrieben und rechte Positionen werden immer stärker und konsequenter durchgesetzt – im Parlament, im Staat sowie im Alltag.
„Erinnern.Gedenken.Kämpfen“ bedeutet für uns Konsequenzen aus der Geschichte zu ziehen: uns zu organisieren, Position zu beziehen und den Kampf gegen Krieg, Sozialabbau, Rechtsentwicklung und Kapitalismus zu führen – mit der Perspektive auf eine Gesellschaft ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Kriege, kurz:dem (freien) Kommunismus.
Und das nicht nur am LL-Wochenende, sondern Tag für Tag.















