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SUMMARY:Protest gegen das Triell im SWR – Mit Nazis diskutiert man nicht – Gegen die Normalisierung der AfD
DESCRIPTION:„Ich sage diesen linken Gesinnungsterroristen\, diesem Parteienfilz ganz klar: Wenn wir kommen\, dann wird aufgeräumt\, dann wird ausgemistet\, dann wird wieder Politik für das Volk und nur für das Volk gemacht – denn wir sind das Volk\, liebe Freunde“\n– Markus Frohnmaiers 3-Punkte Plan für Deutschland. \nDas Triell\nAm 24. Februar 2026 veranstaltet der SWR ein Triell zur Landtagswahl in Baden-Württemberg\, zu dem neben den beiden Spitzenkandidaten von der CDU und den Grünen\, Manuel Hagel und Cem Özdemir\, auch erstmals ein „Spitzenkandidat“ der AfD\, Markus Frohnmaier\, eingeladen wurde. Hier sollen\, im „demokratischen Wettstreit der Ideen“ die Wahlprogramme ausdiskutiert und in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. \nDie Einladung in ein öffentlich-rechtliches Diskussionsformat bietet der AfD nicht nur eine Bühne\, um ihre menschenverachtenden Positionen live und ungefiltert an ein großes Publikum zu verbreiten\, sondern trägt auch zur bereits viel zu weit fortgeschrittenen Normalisierung der rechtsradikalen Partei bei. Denn bereits die Teilnahme der AfD an solch einer Diskussionsveranstaltung vermittelt das Bild\, dass die AfD als normaler Teil des demokratischen Diskurses zu verstehen und ihre Positionen gleichwertig mit allen anderen Parteien zu diskutieren seien.\nForderungen nach ‚Remigration‘\, Frauen- und Queerfeindlichkeit\, Hetze gegen die Ärmsten in unserer Gesellschaft und weitere rechtradikale Positionen dürfen niemals als ‚normal‘ behandelt werden. Deshalb lehnen wir die Beteiligung der AfD sowohl am geplanten Triell als auch an allen anderen Formaten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk – und auch sonst überall –  ab.\nMit Nazis diskutiert man nicht! \nGegen die allgemeine Rechtsentwicklung\nDie AfD bestimmt als Scharfmacherin die politischen Debatten\, die allzu oft (dankbar) von den regierenden Parteien aufgegriffen und in Realpolitik umgesetzt werden. Zunehmende Überwachung im öffentlichen und digitalen Raum\, sozialer Kahlschlag\, autoritäre Sicherheitsgesetze und eine massive Steigerung von Abschiebungen sind zwar zentrale Forderungen der AfD\, werden aber ebenfalls von einer grün-schwarzen Koalition gefordert und praktisch umgesetzt. Im Duell oder Triell – diese Politik lehnen wir ab. \nDie politische Neutralität in Institutionen\nIn Debatten um AfD-Präsenz im öffentlichen oder halböffentlichen Raum\, bei Diskussionen\, auf Podiumsveranstaltungen\, in Schulen usw. fällt oft das Argument der politischen Neutralitätspflicht. Man müsse die AfD einladen\, um alle Seiten der Debatte fair abzubilden\, sie sei nun ja auch eine politisch relevante Kraft. (Man fragt sich: Warum?)\nDieses Thema beschäftigt viele Menschen ganz konkret\, oft genung lehnen sie die AfD selbst persönlich ab und stehen so vor einem moralischen Dilemma. Dabei handelt es sich bei der politischen Neutralität oft um eine Nebelkerze\, um punktuelle Vorgaben\, die mit etwas Überlegung und Willen umgangen oder ignoriert werden können und sollten. Denn auch wenn davon oft reflexartig ausgegangen wird: Eine allgemeine Gültigkeit haben diese Regeln nicht\, sie treffen beispielsweise für einzelne Beiträge im ÖRR nicht zu.\nMit Zivilcourage und antifaschistischer Haltung ist man sowieso besser beraten\, als mit Gehorsam gegenüber den Institutionen\, welche die Rechtsentwicklung mittragen oder gar unterstützen. Personen\, welche sich in so einer Situation befinden\, können sich dabei sehr gerne an uns wenden. Wir können dann gemeinsam nach möglichen Lösungen suchen. \nAn die Mitarbeitenden des SWR\nDeshalb wendet sich dieser Aufruf auch direkt an die Mitarbeitenden des SWR: Ihr müsst die Entscheidungen eurer Chefs nicht einfach hinnehmen. Ihr müsst nicht dabei helfen\, die Rechtsentwicklung weiter voran zu treiben. Erhöht den internen und den öffentlichen Druck\, bleibt am 24.02. der Arbeit fern\, versucht die Veranstaltung zu blockieren oder zu stören. Organisiert euch sowohl inner-\, als auch außerbetrieblich gegen Rechts. Kommt gerne mit uns in den Austausch\,falls ihr dabei auf der Suche nach Anlaufstellen seid. Lasst uns Informationen zum Triell zukommen und helft dabei\, die weitere Normalisierung der AfD zu stoppen. \nAktiv werden\nAllen anderen wollen wir\, verstärkt in Zeiten des Wahlkampfs\, sagen: Werdet überall aktiv gegen Rechts.\nStellt euch im Alltag gegen die Normalisierung der AfD\, lasst rechte Hetze nicht unwidersprochen\, rechte Propaganda nicht stehen oder hängen. Beteiligt euch an Protesten und Aktionen – zum Beispiel am 24.02. – und bringt eure Leute am besten direkt mit. Organisiert euch direkt antifaschistisch oder unterstützt den Kampf gegen Rechts. Dieser fängt bei jeder Person einzeln an\, kann aber nur gemeinsam zum Erfolg führen. \nGegen die Rechtsentwicklung und Normalisierung der AfD! Gegen das Triell im SWR! \nAm 24.02. auf die Straße! \nWann und wo findet der Protest statt?\nAm 24.2. rufen wir um 19.30 Uhr zu einer Kundgebung an der Phoenixhalle im Römerkastell in Stuttgart-Bad Cannstatt auf. Bei der Kundgebung wird es einige Redebeiträge geben. Anschließend wollen wir mit einem kurzen Demozug durch die Straßen Richtung Wilhelmsplatz ziehen. \nUnterstützer:in werden:\nIhr findet den Aufruf gut und wollt mit eurer Gruppe oder Initiative hinter unserem Protest stehen? Dann werdet Unterstützer*in und schreibt uns eine Mail: mail@stuttgart-gegen-rechts.de \nAußerdem brauchen wir Unterstützung\, um möglichst viele Leute am 24.2. auf die Straße zu holen. Macht auf unseren Protest aufmerskam\, teilt unseren Aufruf und helft uns beim Plakatieren. Ihr könnt an folgenden Orten Plakate abholen und diese in der Stadt anbringen: \n\nStadtteilzentrum Gasparitsch in Stuttgart-Ost\nLinkes Zentrum Lilo Herrmann in Stuttgart-Süd\nLinkes Stadtteilzentrum von der Partei die Linke in Stuttgart-Bad Cannstatt (Liebenzeller Straße 1\, 70372 Stuttgart)\nWürttembergischer Kunstverein in Stuttgart-Mitte (Öffnungszeiten: Di-So 11:00 – 18:00 Uhr).
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LOCATION:Phoenixhalle im Römerkastell\, Naststraße 43-45\, Stuttgart\, 70376
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